Telefonterror durch Direktmarketing-Vertreter Fast täglich versuchen Firmen bei Privatpersonen per Telefon Ihre Produkte zu vermarkten. Oft zum Ärgernis der Betroffenen. Doch wie kommen Sie an die Adressdaten und Telefonnummern? Es wird bereits seit Jahren ein grosser Handel mit Kundendaten betrieben. Eine Adresse kostet auf dem Markt zwischen 10 Rappen und 1 Franken. Einen Adresse kann von einem Händler bis zu 10-mal pro Jahr vermietet werden. Vielfach helfen Konsumenten aktiv mit, indem sie Spuren hinterlassen. Sei das beim eröffnen eines E-Mail Kontos oder mit der Teilnahme an Wettbewerben. Direktmarketing ist ein Riesengeschäft. Im letzen Jahr wurden sage und schreibe 3,7 Milliarden Franken durch Direktmarketing umgesetzt.
Leider ist vor lästiger Telefonwerbung und unerwünschter Werbepost kaum einer sicher. Doch es gibt Möglichkeiten von seinen Rechten gebrauch zu machen.
- Adressen und Telefonnummern sollten nur in den wichtigsten fällen bekannt gegeben werden.
- Adresse für Werbezweke beim Schweizerischen Verband für Direktmarketing sperren lassen.
- Webepost zurücksenden und die Adresse löschen lassen.
- Bei der Swisscom einen Stern-Eintrag verlangen.
- Bei Telefonwerbung verlangen das die Daten gelöscht werden und weitere Anrufe untersagen.
- E-mail adresse ändern
- Newsletter-Abonnoment kündigen
erstellt am:
24.01.2006, 16:09 Uhr
erstellt durch:
Marcel Marty 
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